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Montag, 3. September 2012

Nagaland?


Naga ist Hindi und Naga bedeutet Schlange. Das kann ich mir merken dank Tamara, welche in 'Nagalapurm' (Naga = Schlange, Puram = Dorf -> 'Schlangendorf' ) ihren weltwärts-Dienst verrichten wird. Auffällig ist auch, dass bei J. K. Rowlings Harry Potter Voldemorts größtes Heiligtum, seine Schlange, Nagini heißt. Jedenfalls ist Indien nicht nur das Land der Gewürze und Farben, sondern, ich glaube das darf man sagen, auch das Land der Schlangen. Es gibt unzählige Arten in den nahegelegenen Wäldern der Western Ghats. Vipern, Phytons oder natürlich die berühmte Königskobra. Einer unserer Kollegen ist ein Experte auf diesem Gebiet und bekommt täglich bis zu 20 Anrufe von panischen Bürgern, die Naginis in ihrem trauten Heim auffinden. Die Schlangen kommen nämlich auch hier in der Stadt, besonders häufig am Flußlauf des Mula Muta vor und verirren sich hin und wieder in die Häuser der hier lebenden Menschen. Die Angst dabei ist durchaus nicht unbegründet. Einige der hier lebenden Genossen sind hochgiftig. Gerade heute Morgen wurden zwei Schlangen ins Büro mitgebracht, eine davon beißt einen im Großteil aller Fälle in den Tod. Gebannt begutachteten wir beide und gestatteten der ungiftigen auch einmal uns zu beklettern.

Danger! Poisonous!
Konfrontationstherapie :-)