Wir sind in Indien.
Der Moment, der die letzten Wochen, nein Monate, fokusiert wurde traf am Freitag ein. Nach dem Abschied traf ich meine Indienkumpanen am Gate 26, wo wir in einer klimatisierten Abflughalle auf unseren Flieger warteten und uns gegenseitig die jeweiligen Visaprobleme erzählten.
Acht Stunden dauerte unser Flug nach Pune International Airport. Was allerdings in Indien immer am längsten dauert ist die Bürokratie! Begrüßt von dezent-beigen Kalaschnikowträgern füllten wir unser Einreiseformular aus und traten durch dürftige Sicherheitskontrollen hinaus an die frische Luft. Frische Luft? Pech gehabt. Der Monsun hat sich dieses Jahr verspätet und so herrscht ganze Zeit ein warmes, schwüles Klima, an das wir uns überraschend schnell gewöhnen. Corinna unsere Mentorin empfing uns und so ging es direkt mit dem Mini-Cab zu unserer vorläufigen Unterkunft in Koregaon Park.
Der erste Tag war spannend! Vieles erinnerte mich an meinen Schüleraustausch vor drei Jahren. Trotzdem haben wir hier alle Freiheiten, was uns ein ganz anderes Entdecken der Stadt ermöglicht.
Wie vorher erwähnt ist die Bürokratie hier extrem anstrengend. So fuhren Anna und ich nach Aundh, unserem zukünftigen Wohnviertel um unsere Zimmer im Boys- bzw. Girlshostel zu besichtigen, den Mitarbeitern des CEEs Namaste zu sagen und alle Forms and Contracts auszufüllen. Während wir hier in Koregaon Park noch sehr viel Komfort haben, wird sich das ab Montag Abend, wenn wir nach Aundh ziehen, schnell ändern. Die Zimmer sind sehr einfach, aber zweckerfüllend. Ich bin gespannt auf meine Mitbewohner. Wir hatten schon die Möglichkeit einige Inder kennenzulernen. Die offene Art macht mich zuversichtlich schnell Anschluss zu finden. Isabell unsere Vorgängerin ist noch hier, so konnte sie uns viele Tips und Empfehlungen liefern. Nach einem (delikaten) Essen in einem typischen Straßenrestaurant fühlt sich mein Magen schon etwas 'vorbereitet' auf künftige Spezialitäten an. Mit der Rikscha gings für Anna und mich zurück zum Domizil.Der erste Tag war spannend! Vieles erinnerte mich an meinen Schüleraustausch vor drei Jahren. Trotzdem haben wir hier alle Freiheiten, was uns ein ganz anderes Entdecken der Stadt ermöglicht.
Heute Nacht holten wir Alex vom Flughafen ab und begannen mit unserem Seminar. Teil davon war unsere Registrierung bei Vodafon (siehe neue Nummer in der Sidebar) und eine weitere Erkundung des Stadtteils inklusive (delikatem) ultramegascharfem (!) Essen, währendessen plötzlich der Monsun einen Schauer schickte.
Vergesst europäischen Regen! Neben heiligen Kühen ließen wir uns von einem Straßenzauberer bespaßen, der laut protestierte als er nicht die für (naive) Touristen übliche horrende Gage kassierte. Yoga ist das, was viele mit Indien verbinden und so endete der Tag mit einer professionellen Yogastunde.Die Eindrücke sind schwer zu beschreiben. Ich versuche möglichst viele Fotos hochzuladen um zu zeigen, was mich umgibt.
Bis bald!